Bahr wird Schirmherr über „Schmerzfreie Stadt“

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ist Schirmherr für das von Mundipharma geförderte Forschungsprojekt „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“.

Auf einer Veranstaltung in Münster im Januar 2011 betonte Bahr (damals noch parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium), dass Projekte wie die „Schmerzfreie Stadt Münster“ Modellcharakter hätten und wertvolle Impulse für die Zukunft der schmerztherapeutischen Versorgung lieferten. Er sei Stolz darauf, für ein so ambitioniertes Vorhaben die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Der neue Schirmherr unterstrich, dass die Versorgung von Schmerzpatienten eine große Herausforderung in der Zukunft darstellt. Gefragt seien neue Konzepte und richtungsweisende Projekte, die zeigen, wie die Zukunft der Pflege, auch gerade im Schmerzmanagement, aussehen kann. „Die Versorgung älterer Menschen, gerade wenn sie Schmerzen haben, ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft, der wir uns stellen müssen.“ Die Übernahme der Schirmherrschaft für ein Modellprojekt, bei dem auch ältere Menschen im Mittelpunkt stehen, sei ihm deshalb ein besonders Anliegen.

Weiterhin sagte Bahr, sein Ministerium habe die Pflegereform unlängst zum Topthema für das Jahr 2011 erklärt. Denn die Zahlen, die beim Pflegegipfel im Bundesgesundheitsministerium diskutiert wurden, seien eindeutig: Laut Statistischem Bundesamt könnten im Jahr 2025 bis zu 152.000 Pflegekräfte fehlen. Ein weiteres Problem resultiere aus der steigenden Zahl Demenzkranker. In Deutschland leben heute rund 1,2 Mio. Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Innerhalb der nächsten 20 Jahre könnte sich diese Zahl um bis zu 50 Prozent erhöhen.

Der Leiter des Aktionsbündnisses, Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink, pflichtete Bahr bei: „Gerade ältere, nicht selten demenzkranke Patienten sind eine besondere Herausforderung im Schmerzmanagement“. Denn es sei bei diesen oft sehr schwierig, überhaupt herauszufinden, ob und in welcher Form sie Schmerzen empfinden. Das Personal in der stationären Altenhilfe stehe hier vor einer der schwierigsten Aufgaben im Schmerzmanagement überhaupt. „Wir brauchen hier Pflegepersonal mit fundierter Ausbildung, größtmöglicher Erfahrung und hoher Sensibilität.“ Das Aktionsbündnis sei bestrebt, so Osterbrink, sich dieser Aufgabe zu stellen und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des multiprofessionellen Schmerzmanagements.

Engagement Mundipharma

Als Industriepartner und Hauptförderer unterstützt Mundipharma das Projekt, denn als führendes Unternehmen im Bereich der Schmerztherapie sehen wir uns in der Verantwortung, für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung von Schmerzpatienten einzutreten. Schon in der Vergangenheit haben wir daher verschiedene Initiativen und Forschungsprojekte unterstützt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Projekts machen es uns auch zukünftig möglich, unsere Arbeit und unser Engagement zielgerichtet für eine verbesserte Therapie von Schmerzpatienten einsetzen zu können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.schmerzfreie-stadt.de

Schmerzfreie Stadt Münster

Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster - ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt.

Mehr

Podiumsdiskussion

Gesundheitsminister Daniel Bahr diskutiert mit Experten die ersten Erkenntnisse aus dem Versorgungsforschungsprojekt.

Mehr

Website des Aktionsbündnisses

Weitere Informationen zu diesem Versorgungsforschungsprojekt finden Sie unter www.schmerzfreie-stadt.de.

zur Website