Psoriasis-Arthritis – Was ist das?

Psoriasis-Arthritis ist eine Folge der Schuppenflechte (Psoriasis) an Haut und Nägeln. Fünf bis zehn Prozent der Psoriasis-Patienten entwickeln diese Form der Arthritis.

Bei der Psoriasis-Arthritis sind die Gelenke an Händen und Füßen, manchmal auch der Wirbelsäule entzündet. Es kann sein, dass einige Wochen lang schwere Schmerzen auftreten, dann die Schwellung zurückgeht und irgendwann wiederkommt – manchmal erst nach Jahren.

Typische Kennzeichen einer Schuppenflechte sind rote Hautpartien, silbrig-weiße Schuppen, Juckreiz und Veränderungen an den Nägeln. Manchmal schlummert die Psoriasis im Verborgenen und bricht erst durch äußere Einflüsse wie Infektionen oder Stress aus.

Immunstoff außer Kontrolle: Wenn der Körper sich selbst bekämpft

Psoriasis-Arthritis zählt zu den Autoimmunerkrankungen – einer Fehlregulierung des Immunsystems: Das Immunsystem beurteilt körpereigene Stoffe zu Unrecht als fremd und bekämpft diese. Einer der Auslöser dieser Fehlregulation ist der Tumornekrosefaktor alpha, kurz TNF-α. TNF-α trägt zur Entstehung von Fieber und Entzündungsreaktionen bei. Prinzipiell eine gute Sache. Wenn nun aber die Einteilung „körpereigen = gut“ und „körperfremd = schlecht“ entfällt, gerät der Abwehrmechanismus außer Kontrolle. Die Folge: Eine dauerhafte Überproduktion von TNF-α, die zu Entzündungen im ganzen Körper führen kann. Biologika bzw. Biosimilars wie z. B. Infliximab, Adalimumab oder Etanercept blockieren TNF-α und vermindern so die Entzündung.

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