Meningeosis Lymphomatosa

Gefährliche Begleiterscheinung von Lymphomen

Die Meningeosis lymphomatosa oder lymphomatöse Meningitis ist eine lebensbedrohliche Komplikation von Lymphomen, bei der die Krebszellen über die Rückenmarksflüssigkeit in die Hirnhäute vordringen.

Die Meningeosis lymphomatosa stellt eine relativ seltene Erkrankung dar. Je nach Art des zugrunde liegenden Lymphoms entwickeln etwa 5 - 15% der Patienten eine meningeale Beteiligung.1

Schnelle Medikation erforderlich

Die lymphomatöse Meningitis verläuft anfangs oft ohne Symptome und wird deshalb meist erst spät entdeckt, wenn plötzlich Übelkeit, Erbrechen, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Lähmungen oder sogar Krampfanfälle auftreten. Ein schneller Therapiebeginn entlastet den Patienten und verbessert seine Prognose für die verbleibende Lebenszeit.1

Therapie so angenehm wie möglich gestalten

Um die erkrankten Gehirnregionen zu erreichen, muss das Medikament in die Rückenmarksflüssigkeit injiziert werden. Dank einer  innovativen Depotform ist diese komplizierte Behandlung nur noch alle 2 Wochen nötig.

Quelle

1.

Leitlinie DGN September 2012

Hämatologische Erkrankungen

Blut dient der Aufrechterhaltung vieler Körperfunktionen – welche Folgen es hat, wenn sich Blutzellen falsch entwickeln.

Mehr

Non-Hodgkin-Lymphom

Krankheitsbilder, -verlauf und Prognose der Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) lassen sich nur durch umfassende diagnostische Untersuchungen feststellen.

Mehr

Chronische lymphatische Leukämie

Die chronische lymphatische Leukämie ist die häufigste Form der Leukämie. Aufgrund der unspezifischen Symptome erfolgt die Diagnose oft nur zufällig.

Mehr

Meningeosis lymphomatosa

Die Lebensqualität der Betroffenen wird oft durch schwere neurologische Symptomatik und Komplikationen stark eingeschränkt.

Mehr