Schuppenflechte

Schuppenflechte – Was ist das?

In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an Schuppenflechte (Psoriasis). Es handelt sich dabei um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, der eine Störung des Immunsystems zugrunde liegt. Die Folge: Die Oberhaut wächst unkontrolliert, die überschüssige Haut wird abgestoßen und es kommt zur Schuppenbildung. Fleckige Haut und ständiger Juckreiz beschränken die Lebensqualität der Patienten oftmals stark.

Als wäre das schon nicht genug: Eine Psoriasis kann auch auf Gelenke, Sehnen und Organe „überspringen“. Dort verursacht sie chronische Entzündungen und kann schließlich den ganzen Körper als System betreffen. Daher sprechen Ärzte bei der Psoriasis häufig auch von einer „Systemerkrankung“.

Manchmal schlummert die Psoriasis im Verborgenen und bricht erst durch äußere Einflüsse wie Infektionen oder Stress aus.

Immunstoff außer Kontrolle: Wenn der Körper sich selbst bekämpft

Psoriasis zählt zu den Autoimmunerkrankungen – einer Fehlregulierung des Immunsystems: Das Immunsystem beurteilt körpereigene Stoffe zu Unrecht als fremd und bekämpft diese. Einer der Auslöser dieser Fehlregulation ist der Tumornekrosefaktor alpha, kurz TNF-α. TNF-α trägt zur Entstehung von Fieber und Entzündungsreaktionen bei. Prinzipiell eine gute Sache. Wenn nun aber die Einteilung „körpereigen = gut“ und „körperfremd = schlecht“ entfällt, gerät der Abwehrmechanismus außer Kontrolle. Die Folge: Eine dauerhafte Überproduktion von TNF-α, die zu Entzündungen im ganzen Körper führen kann. Biologika bzw. Biosimilars wie z. B. Infliximab, Adalimumab oder Etanercept blockieren TNF-α und vermindern so die Entzündung.

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