Tipps zu CED bei Kindern

Informationen für Eltern von Kindern mit CED

„Unser Kind hat eine chronische Erkrankung!“ Eine solche Diagnose besorgt und erschüttert Sie als Eltern verständlicherweise. Was bedeutet das genau? Worauf müssen Sie achten? Wird unser Kind ein normales Leben führen können?

Heutzutage gibt es wirksame Therapien, die ein über weite Strecken hinweg beschwerdefreies Leben ermöglichen. Für die Gesprächsvorbereitung mit Ihrem Arzt und den Alltag Ihres Kindes haben wir Ihnen hier einige Informationen zusammengestellt.

Was sollten Sie und Ihr Kind wissen? Fragen an Ihren Arzt

Mögliche Fragen an Ihren Arzt können sein:

  • Welche medikamentösen Therapieoptionen gibt es? Welche empfehlen Sie für mein Kind?
  • Welche Darreichungsformen eignen sich am ehesten für mein Kind?
  • Falls Biologika für mein Kind geeignet sind, welches passt zu ihm?
  • Wann werden Biosimilars eingesetzt und worin liegen die Vorteile?
  • Was können wir tun, um die Beschwerden zu lindern?
  • Worauf sollten wir bei der Ernährung achten?
  • Was muss mein Kind beim Sport beachten? Welche Sportarten eignen sich?
  • Was müssen wir bei Klassenfahrten oder im Urlaub beachten?
Tipps für Kindergarten, Schule und Alltag Ihres Kindes

Auch wenn Sie und Ihr Kind aufgrund der Erkrankung öfter im Alltag beeinträchtigt sind, lassen Sie sich nicht entmutigen.

  • Sprechen Sie offen über die Erkrankung und beziehen Sie Ihr Kind sowie das Umfeld mit ein: Je mehr Eltern der Spielkameraden, Erzieher oder Betreuer darüber Bescheid wissen, desto besser können diese helfen, ohne dass jedes Mal viel erklärt werden muss.
  • Informieren Sie den Klassenlehrer – so wird sich niemand von möglicherweise häufigen Toilettengängen gestört fühlen.
  • Wo ist das nächste Klo? Achten Sie bei Freizeitaktivitäten stets auf ein WC in der Nähe, damit keine „brenzligen“ Situationen entstehen.
  • Geben Sie kleineren Kindern vorsichtshalber Kleidung zum Wechseln mit, falls doch einmal ein „Malheur“ passiert.
  • Notfall-Nummern immer parat! Geben Sie anderen Aufsichtspflichtigen die wichtigsten Telefonnummern mit, falls es Ihrem Kind schlecht gehen sollte.
  • Erstellen Sie einen individuellen Ernährungsplan. Besprechen Sie diesen mit Ihrem Kind – falls es schon älter ist und auswärts isst, sollte es selbst darauf achten können, was es zu sich nimmt.
  • Geteiltes Leid ist halbes Leid! Sowohl Ihnen als Eltern als auch Ihrem Kind kann es helfen, sich mit Freunden oder auch anderen Betroffenen bzw. deren Eltern auszutauschen, etwa in einer Selbsthilfegruppe.
  • Kinder- und Jugendpsychologen können gemeinsam mit Ihrem Kind Bewältigungsstrategien erarbeiten, die helfen, die Aufmerksamkeit von Beschwerden und bedrückenden Gedanken wegzulenken.
  • Bewegung an der frischen Luft macht gute Laune und steigert die Immunabwehr. Ihr Kind sollte dabei ausreichend Flüssigkeit und Mineralien zu sich nehmen, vor allem bei Hitze.

Das tut uns gut!

  • Offener Umgang mit der Erkrankung
  • Gemeinsame Zeit
  • Entspannung
  • Austausch mit anderen Betroffenen
  • Freunde einbeziehen
Servicematerial

Informationen zum Download finden Sie hier.

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Tipps im Umgang mit Ihrer Erkrankung

Wie Sie Ihren Alltag mit CED gut gestalten lesen Sie hier.

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