Verhalten bei akuten Exazerbationen

Akute Verschlimmerungen der Symptome

Akute Verschlimmerungen der Symptome mit ausgeprägter Luftnot, sogenannte Exazerbationen, sind ein bedrohlicher Notfall, der rasches Handeln erfordert. Daher ist es notwendig, schon vorab gemeinsam mit dem Arzt einen persönlichen Notfallplan zu erarbeiten, in dem die einzelnen zu befolgenden Schritte individuell festgelegt werden.

Allgemein können folgende Empfehlungen helfen:

Auf den Notfall vorbereiten:

  • Ärztlichen Notfallplan bereithalten
  • Notrufnummer (112) auf dem stationären Telefon notieren und ins Handy einprogrammieren
  • Bedarfsmedikamente in ausreichender Menge bevorraten

Während einer Exazerbation:

  • Möglichst ruhig bleiben
  • Atemerleichternde Körperhaltung einnehmen:
    • „Kutschersitz“: Nach vorne gebeugt sitzen und die Unterarme oder Ellenbogen auf die Knie legen, den Bauch entspannen und langsam ausatmen
    • „Torwartstellung“: Stehend leicht in die Hocke gehen, den Oberkörper nach vorne beugen und die Unterarme oder Ellenbogen auf die Knie legen, den Bauch entspannen und langsam ausatmen
  • „Lippenbremse“ beim Atmen: Lippen bis auf einen schmalen Spalt schließen und langsam gegen den Widerstand der Lippen ausatmen
  • Bedarfsmedikament bzw. Medikament laut Notfallplan anwenden

Falls keine Besserung eintritt:

  • Arzt, Ärztlichen Notdienst oder Notarzt rufen

Müdigkeit und Teilnahmslosigkeit sind keine Verbesserung sondern ein Warnsignal, dass die Kohlenstoffdioxidwerte im Blut zu hoch sind. In diesem Fall einen Arzt rufen und den Betroffenen am Einschlafen hindern.

 

 

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Vorbeugen von akuten Exazerbationen

Es gibt einige Verhaltenstipps, die dabei helfen, Exazerbationen zu vermeiden.

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Informationsmaterial

Hier finden Sie Broschüren und Informationshefte rund um das Thema Atemwegserkrankungen zum Downloaden und Bestellen.

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