Vorbeugen von Asthmaanfällen

Therapie konsequent durchführen

Asthma ist eine chronische Erkrankung, die dementsprechend auch langfristig behandelt werden muss. Um es unter Kontrolle zu bringen und eine dauerhafte Symptomfreiheit zu erreichen, ist es wichtig, die Medikamente konsequent wie vom Arzt verordnet anzuwenden. Auch wenn eine Besserung eintritt, muss die Therapie weiter fortgesetzt werden. Ein Absetzen der Medikamente ohne Rücksprache mit dem Arzt erhöht die Gefahr, dass sich die Lungenfunktion verschlechtert. Die Symptome und akute Asthmaanfälle kehren dadurch zurück und nehmen mit der Zeit an Schwere zu.

Falls die Anwendung eines bestimmten Medikaments Schwierigkeiten bereitet oder unerwünschte Wirkungen zeigt, sollte dies mit dem Arzt besprochen werden. In vielen Fällen kann durch die Umstellung auf ein anderes Medikament Abhilfe geschaffen werden.

Eine gute Therapietreue trägt dazu bei, die Lungenfunktion langfristig stabil zu halten, und erhöht die Chance, dass die Erkrankung das alltägliche Leben möglichst wenig beeinträchtigt.

Selbstständige Kontrolle der Lungenfunktion

Asthmaanfälle treten selten ohne Vorwarnung auf. Oft gibt es Warnsignale, die auf eine drohende Attacke hinweisen. Eine Verschlechterung (Verringerung) der selbstständig gemessenen Peak-Flow-Werte kann ein Anzeichen sein. Deshalb ist es wichtig, zweimal täglich (morgens und abends) den Peak Flow zu messen und die Werte in ein Tagebuch einzutragen. Bei einer Verschlechterung der Werte sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. So kann durch eine Anpassung der Therapie in vielen Fällen ein Asthmaanfall verhindert werden.

Patientenschulung und Atemtechniken

Bei Asthma ist es wichtig, möglichst viel über die Erkrankung zu wissen, um im Alltag gut zurecht zu kommen. Ärzte und Physiotherapeuten (Informationen unter www.zvk.org) bieten oft spezielle Schulungskurse für Asthmapatienten an. Neben der richtigen Anwendung der Medikamente und der Kontrolle der Lungenfunktion mit dem Peak-Flow-Meter werden hier spezielle Atem- und Entspannungstechniken eingeübt. Dazu gehören das richtige Ein- und Ausatmen sowie spezielle Hustentechniken. Auch atemerleichternde Körperhaltungen („Kutschersitz“ und „Torwarthaltung“) werden erlernt.

Durch die Atemtherapie wird die Atemmuskulatur trainiert und ihre Leistung verbessert. Während der Asthmabeschwerden angewendet, können spezielle Atemtechniken die Atemnot deutlich vermindern. Das Beherrschen dieser Techniken verleiht mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung und hilft dabei, auch im Notfall Ruhe zu bewahren.

Mobile App "AsthmaLaVista"

AsthmaLaVista ist die pfiffige App, um alle Infos rund um Ihr Asthma immer dabei zu haben.

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Tipps für den Alltag

Um die Asthmaerkrankung gut in den Griff zu bekommen, sollten auch einige Verhaltenstipps beachtet werden.

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Informationsmaterial

Hier finden Sie Broschüren und Informationshefte rund um das Thema Atemwegserkrankungen zum Downloaden und Bestellen.

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