• Symptome

    Charakteristisch für die COPD sind starker Husten, zäher Auswurf, Atemnot und Leistungsschwäche.

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  • Diagnose

    Zur Diagnose der COPD nimmt der Arzt die Krankengeschichte auf, und führt eine körperliche Untersuchung sowie eine Lungenfunktionsprüfung durch.

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  • Behandlung

    Die COPD ist nicht heilbar, das Fortschreiten kann aber durch eine möglichst frühe Diagnose und eine gezielte Behandlung verlangsamt werden.

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MedInfo-Line

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(0800) 8 55 11 11

Medikamentöse Therapie

In der medikamentösen Therapie unterscheidet man zwischen Langzeitmedikamenten und Bedarfsmedikamenten.

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Inhalationssysteme

Für die COPD-Therapie stehen verschiedene Inhalationssysteme zur Verfügung.


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Nicht-medikamentöse Maßnahmen

Neben der medikamentösen Therapie gibt es eine Reihe weiterer Maßnahmen, die für die Behandlung der COPD von Nutzen sein können.

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COPD

Die Abkürzung COPD steht für „Chronic Obstruktive Pulmonary Disease“ oder deutsch „Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung“. Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Lunge, bei der die Atemwege dauerhaft verengt sind und/oder die Lungenbläschen zerstört werden. Die Betroffenen leiden unter chronischem Husten mit Auswurf und unter Atemnot, die zunächst nur bei Belastung, später aber auch in Ruhephasen auftritt. Am Anfang der Erkrankung steht meist eine chronische Bronchitis, die sich im Laufe der Zeit zur COPD weiterentwickelt. Die Hauptursache ist das Rauchen (auch Passivrauchen), das für 80 Prozent der COPD-Fälle verantwortlich ist. Tabakrauch führt zu einer hohen Belastung der Atemwege durch freie Sauerstoffradikale, die das Gewebe schädigen können. Zudem beeinträchtigen die zahlreichen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs die Schutz- und Reparaturmechanismen der Lunge. Je länger und je mehr geraucht wurde, desto höher ist deshalb das Risiko, an COPD zu erkranken. Aber auch die durch die Luftverschmutzung erhöhte Feinstaubbelastung der Atemluft fördert die Entstehung der COPD.

Weltweit ist COPD die vierthäufigste Todesursache, schätzungsweise fünf Millionen Menschen sterben jährlich daran. Es wird erwartet, dass die Bedeutung der COPD weiter ansteigen wird, da die Zahl der Raucher weltweit zunimmt. Schon 2020 könnte COPD deshalb auf Platz 3 der häufigsten Todesursachen stehen. Über die Häufigkeit des Auftretens von COPD in Deutschland gibt es unterschiedliche Schätzungen. Das Institut für Gesundheits-System-Forschung in Kiel rechnete für 2010 mit 6,8 Millionen COPD-Patienten in Deutschland. Etwa 10 bis 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leiden an chronischer Bronchitis, die der COPD meist vorausgeht. Männer sind etwas häufiger von COPD betroffen als Frauen. Doch dies ändert sich zunehmend mit dem steigenden Anteil der Raucherinnen. Die Erkrankung tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf, am häufigsten bei Menschen im Alter von 60 bis 70 Jahren.

Mundipharma unterstützt die Deutsche Atemwegsliga e.V.