Vereinfachte Behandlung, verbesserte Lebensqualität

Neue Präparate, die neben einem starken Opioid einen weiteren Wirkstoff enthalten, ermöglichen eine moderne Schmerztherapie: Sie lindern effektiv starke Schmerzen und erhalten die normale Darmfunktion.

Bei der Behandlung von starken Schmerzen haben sich starke Opioide bewährt. Eingesetzt werden sie bei starken Schmerzen des Bewegungsapparates, bei neuropathischen Schmerzen, postoperativen Schmerzen sowie bei Tumorschmerzen. Wie jedes wirksame Medikament haben auch Opioide Nebenwirkungen. Aber sie wirken in keiner Weise schädigend auf innere Organe wie Magen, Nieren oder Leber und eignen sich deshalb besonders gut für eine dauerhafte Therapie.

Neben den vorübergehenden Nebenwirkungen Müdigkeit und Übelkeit, die jedoch in der Regel nach wenigen Tagen abklingen, zählt die Verstopfung zu den unangenehmsten und häufigsten Begleiterscheinungen der Opioid-Therapie. Meist dauert die Verstopfung lange an und kann nur mit regelmäßiger Einnahme von Abführmitteln vorläufig behoben werden. Doch heutzutage gibt es moderne Opioid-Präparate, die die Häufigkeit dieser Nebenwirkung reduzieren bzw. das Auftreten von Verstopfungen von Anfang an durch einen innovativen Wirkmechanismus verhindern.

Durch diesen großen therapeutischen Vorteil können die neuen Präparate als "Meilensteine der Schmerztherapie" angesehen werden: Moderne Schmerztherapien vereinfachen die Behandlung dadurch ganz entscheidend und schaffen für die Betroffenen Patienten eine völlig neue Lebensqualität durch eine starke Schmerzlinderung bei maximaler Verträglichkeit.