Gefährliche Begleiterscheinung von Lymphomen

Die Meningeosis lymphomatosa tritt bei ca. 5 % aller NHL-Patienten auf (DGHNL). Die lymphomatöse Meningitis tritt bei 5-8% der Malignompatienten auf, Tendenz steigend. Durch oft schwere neurologische Symptomatik und Komplikationen wird die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt.

Die Meningeosis lymphomatosa oder lymphomatöse Meningitis ist eine lebensbedrohliche Komplikation von Lymphomen, bei der die Krebszellen über die Rückenmarksflüssigkeit in die Hirnhäute vordringen.

Insgesamt ist die Meningeosis lymphomatosa ein relativ seltenes Krankheitsbild. Sie wird bei etwa 7 - 15 % der Patienten mit bösartigen Lymphomen - meistens erst im späten Krankheitsverlauf - diagnostiziert. Insgesamt tritt die lymphomatöse Meningitis bei weltweit etwa 10.000 Patienten auf.

Schnelle Medikation erforderlich

Die lymphomatöse Meningitis verläuft anfangs oft ohne Symptome und wird deshalb meist erst spät entdeckt, wenn plötzlich Übelkeit, Erbrechen, Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Lähmungen oder sogar Krampfanfälle auftreten. Ein schneller Therapiebeginn entlastet den Patienten und verbessert seine Prognose für die verbleibende Lebenszeit.

Therapie so angenehm wie möglich gestalten

Um die erkrankten Gehirnregionen zu erreichen, muss das Medikament in die Rückenmarksflüssigkeit injiziert werden. Dank einer neuen Depotform ist diese komplizierte Behandlung nur noch alle 2 Wochen nötig.